Infos für Freiwillige

Zeit… ein wertvolles Geschenk für eine junge Familie

Du hast vielleicht Interesse, dich als Freiwillige/r in dieser Initiative zu engagieren? Die Erfahrung wird dich bereichern!

Was machen Freiwillige?
Freiwillige besuchen die Familie in der Regel einmal wöchentlich über eine begrenzte Zeit. Die Aufgabe besteht meist darin, der Mutter Zeit zu schenken, für sie da zu sein, ihr zuzuhören und sie wertzuschätzen. Ebenso umfasst die Aufgabe alltagspraktische Unterstützung wie zum Beispiel mit dem Baby spazieren zu gehen, mit dem Geschwisterkind zu spielen, die Mutter zu Terminen zu begleiten, kleine Tätigkeiten im Haushalt zu erledigen Die Freiwilligen werden für ihren Einsatz von einer professionellen Fachkraft vorbereitet und im Rahmen von Gruppentreffen begleitet.

Nur einige gute Gründe, dich für Family Support zu engagieren:

  • Du machst die Erfahrung, andere stärken und entlasten zu können.
  • Dein Da-sein und deine Zeit werden hoch geschätzt.
  • Du wirst in Deiner Tätigkeit nicht alleingelassen und angemessen gefordert.
  • Du wächst in die Aufgabe und mit der Gruppe.

Das erwarten wir von dir:

  • Sensibilität, Empathie und Verschwiegenheit
  • Bereitschaft, Dein Handeln und Erleben zu reflektieren
  • Offenheit, Neues zu erlernen und erfahren
  • Zeitliche Verfügbarkeit – mindestens drei Wochenstunden

 So wirst du Freiwillige von Family Support:

Hier siehst du ob in deiner Nähe eine Organisation Family Support anbietet. Melde dich telefonisch bei der Organisation oder unter info@family-support.it für ein Erstgespräch. Du lernst die Fachkraft persönlich kennen und erhältst weitere Informationen. Wenn die gegenseitigen Erwartungen zusammenpassen, wirst du zu einer Ersteinschulung von ca.3 Stunden eingeladen. Anschließend kannst du bei Family Support freiwillig tätig werden, das bedeutet:

  • Die Fachkraft kontaktiert dich, wenn eine passende Familie deine Unterstützung benötigt. Sie begleitet dich beim ersten Besuch in die Familie und bleibt auch danach deine Ansprechperson.
  • Auf Wunsch und bei Bedarf kannst du weitere Fortbildungen besuchen oder Supervision beanspruchen.
  • Du bist in deiner Tätigkeit Haftpflicht und Unfall versichert. Eventuell anfallende Spesen werden selbstverständlich rückerstattet.
  • Du nimmst an fünf jährlichen Gruppentreffen zu je zwei Stunden teil. Dort erhältst du neue Impulse und reflektierst deine Erfahrungen im gemeinsamen Austausch mit der Gruppe.

Melde dich bei der Mitarbeiterin des Netzwerks der Eltern-Kind-Zentren Carmen Etzthaler

Kontakt:
Tel.: +39 371 1663433
e-mail: info@familiy-support.i


Gerlinde und Michaela, zwei der derzeit 13 aktiven Freiwilligen in Lana, erzählen hier von ihrem Engagement:

(FS) Wie bist du als Freiwillige zu Family Support gekommen?

G: „Ich habe einen Artikel im Gemeindeblatt gelesen und hatte gleich das Gefühl, dass ich das tun möchte. Ich verspürte einfach das Bedürfnis etwas Soziales, ja Ehrenamtliches zu tun.“

 

M: „Ich wurde von einer Freundin und Mitgründerin angesprochen, dass Family Support als Projekt starten wird. Ich bin Mutter und selbst vor vielen Jahren aus einem anderen Dorf zugezogen. So hab ich erfahren, wie schwierig der Alltag manchmal sein kann und wie wertvoll soziale Kontakte sind. Ich glaube, ich kann mich gut in die Sorgen und Ängste anderer hinein fühlen und möchte hilfreich sein.“

 

(FS) Welche Erfahrungen hast du bis jetzt mit Familien gemacht?

G: „Ich durfte eine Familie über mehrere Monate begleiten und bin jedes Mal mit Freude zu diesen Treffen gegangen. Meist bin ich mit dem Baby spazieren gegangen, die Mutter hatte so etwas  Zeit für sich. Es war für mich sehr angenehm und entspannend. Es ist ein tolles Gefühl, wenn du jemanden begleiten darfst und ich freue mich immer wieder, wenn ich die Familie sehe.“

 

M: „Ich habe bei jedem Treffen etwas Stärkendes für mich mitgenommen. Oft haben wir Gespräche geführt, ich habe zugehört und war einfach nur da! Ich hatte immer das Gefühl etwas geben zu dürfen und etwas zurück zu bekommen. Aus der Begleitung hat sich mit der Zeit eine Freundschaft entwickelt.“

 

Beide: „Die Familien waren immer sehr dankbar und das ist wie ein Glücksgefühl, eine Zufriedenheit entsteht.“

(FS) Welche Erfahrungen habt ihr mit den laufenden Fortbildungen gemacht?

G: „Die Fortbildungen waren immer sehr lehrreich, toll und motivierend. Ich habe jedes Mal etwas für mich mitnehmen können und erinnere mich gern an die einzelnen Treffen zurück. Die theoretischen Inputs waren sehr alltagstauglich. Ich bin mit der Freiwilligengruppe mitgewachsen.“

 

M: „Die Treffen mit der Gruppe sind flott und die regelmäßigen Treffen haben ein Gruppengefühl entstehen lassen.“

 

(FS) Was würdest du interessierten Freiwilligen sagen?

G: „Um bei so einem Projekt mitzumachen brauchst du Eigenreserven, um etwas geben zu können. Wenn du dich für Familien Support entscheidest, beteilige dich überzeugt und gewissenhaft. Du brauchst keine Angst haben, allein zu sein bei der Begleitung der Familien. Der Verein und seine qualifizierten Fachpersonen unterstützen wirklich gut. Familien ein Stück begleiten zu dürfen ist wertvoll.“

 

M: „Es braucht etwas Geduld bis die richtige Familie für einen Freiwilligen kommt. Es ist ein gutes Gefühl etwas zu geben und zu sehen, wie es die Familie stärkt. „

 

Beide sind sich einig: „Unterstützung schenken und annehmen sind beides Zeichen von Stärke!“

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